Eine lebendige Welt: Dynamisches Wetter, Jahreszeiten und Tag-Nacht-Zyklus in Ancient Online
Nasse Charaktere im Regen, liegen bleibender Schnee, verzögerter Donner und Stürme mit Einfluss aufs Gameplay: die lebendige Welt von Ancient Online.
Was eine MMORPG-Welt lebendig wirken lässt, sind meistens die Details: dein Charakter, der im Regen nass wird, die Wege, die im Schneefall weiß werden, der Donner, der ein paar Sekunden nach dem Blitz eintrifft. In Ancient Online: Remastered sind dynamisches Wetter, die Jahreszeiten und der Tag-Nacht-Zyklus nicht bloß Dekoration; das Wetter greift auch ins Gameplay ein. Dieser Beitrag erklärt, wie das System funktioniert und was es für dich ändert.
Das Spiel befindet sich in Entwicklung; die folgenden Systeme beschreiben die Entwicklungsversion, und Details können sich bis zur Veröffentlichung ändern.
Alle sehen denselben Himmel
Über das Wetter entscheidet der Server, nicht das Gerät des Spielers. Die Welt ist in Regionen unterteilt; für jede Region legt der Server fest, wie sich das Wetter ändert, und meldet es allen, die sich dort aufhalten. Du kämpfst unter demselben Sturm wie der Spieler neben dir; es kommt nie vor, dass auf einem Bildschirm die Sonne scheint und es auf einem anderen regnet.
Das Wetter ändert sich in weichen Übergängen statt in plötzlichen Sprüngen: Ein klarer Himmel zieht sich erst zu, dann ist er bedeckt, und dann setzt der Regen ein.
Wetterarten
Die Entwicklungsversion kennt zehn Wetterzustände:
| Wetter | Was siehst du? |
|---|---|
| Klar, Bewölkt, Bedeckt | Allmähliche Übergänge von Sonnenschein zu einem bedeckten Himmel |
| Leichter Regen, Starker Regen | Nasse Oberflächen, Pfützen und Ringe von Tropfen, die ins Wasser fallen |
| Gewitter | Blitze und Donner, der je nach Entfernung verzögert eintrifft |
| Nebel | Dichter Nebel, der die Sicht einschränkt |
| Schnee, Schneesturm | Schnee, der auf dem Boden liegen bleibt; im Schneesturm kommst du schwerer voran |
| Sandsturm | Ein Sturm in der Wüste, der Sicht und Bewegung erschwert |
Jede Region hat ihr eigenes Klima
Nicht jeder Winkel der Welt bekommt dasselbe Wetter. Gemäßigte Ebenen, Wüsten, Schneeregionen, Vulkanland und Gebirge haben unterschiedliche Klimata: In der Wüste siehst du Sandstürme, aber keinen Schnee; in Schneeregionen und im Gebirge ist der Schneesturm ein häufiger Gast; im Vulkanland regnet es nicht. Wenn du von einer Region in die nächste wechselst, merkst du, wie sich das Wetter ändert.
Die Jahreszeiten und liegen bleibender Schnee
Die Welt durchläuft einen Kreislauf aus Frühling, Sommer, Herbst und Winter. Die Jahreszeit beeinflusst, welches Wetter du wie oft siehst und wie gut sich Schnee auf dem Boden hält.
Schnee ist kein Effekt, den du nur siehst, solange er fällt: Er bleibt auf dem Boden liegen. Während es schneit, wird der Boden weiß; klart es auf, verschwindet der Schnee nicht schlagartig, sondern schmilzt langsam. Wenn du nach einem Schneesturm ins Dorf zurückkehrst, sind die Wege vielleicht noch immer schneebedeckt.
Tag und Nacht
Die Sonne wandert über den Himmel, der Sonnenuntergang färbt den Horizont, und wenn die Nacht hereinbricht, erscheinen Mond und Sterne. Nachts kommen Fackeln, Laternen und Zaubereffekte am besten zur Geltung. Mit der Lumen-Beleuchtung, die sich in den Einstellungen aktivieren lässt, strahlen diese Lichter auf ihre Umgebung ab.
Auch Charaktere spüren das Wetter
- Nass werden: Kleidung und Rüstung eines Charakters, der im Regen steht, werden nass; sie trocknen langsam, sobald du unter ein Dach trittst oder das Wetter aufklart. Wind beschleunigt das Trocknen.
- Wind: Umhänge flattern; Bäume und Gras wiegen sich je nach Richtung und Stärke des Windes.
- Unterstand: Unter einem Dach fällt kein Regen auf dich, und das Geräusch des Regens klingt gedämpft.
Der Klang der Welt
Das Wetter arbeitet mit dem Ton zusammen. Ist der Blitz weit entfernt, verzögert sich der Donner entsprechend der Schallgeschwindigkeit, und du hörst ihn aus der Richtung, aus der der Blitz kam. Umgebungsgeräusche ändern sich mit Tageszeit, Jahreszeit und Region: Vogelgesang am Morgen, Insekten und Eulen in der Nacht. Im Winter sind weniger Vögel zu hören, und sie verstummen, sobald der Regen einsetzt; in Dungeons schweigen die Geräusche der Natur ganz.
Wie beeinflusst das Wetter das Gameplay?
- Bei Regen und Gewitter steigt deine Chance, Fische zu fangen; solange es schneit, sinkt sie ein wenig.
- Bei Nebel, starkem Regen, Gewitter, Schnee und Schneesturm verkürzt sich die Entfernung, auf die Monster dich bemerken. Durch einen nebligen Wald kommst du leichter unbemerkt.
- In Schnee- und Sandstürmen wirst du langsamer; bleibst du lange im Freien, verlierst du nach und nach Lebenspunkte.
- Sandstürme erhöhen deine Erfolgschance beim Bergbau.
Diese Effekte richten sich nach der Intensität des Wetters: Leichter und dichter Nebel wirken nicht gleich stark. Ein Blick aufs Wetter lohnt sich also, wenn du entscheidest, wo du jagst oder wann du aufbrichst.
Wenn du dir Sorgen um die Leistung machst
In den Einstellungen kannst du die Effektqualität senken und die Darstellung der Wolken abschalten. Was jede Einstellung bewirkt, steht im Leitfaden zu Systemanforderungen und Grafikeinstellungen.
Nächster Schritt
Um den Rest dieser Welt kennenzulernen, wirf einen Blick auf Was ist Ancient Online: Remastered?; wie du loslegst, zeigt dir der Einsteiger-Leitfaden.


